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Begleitetes Fahren mit 17


Zielsetzung

  • Aufbau von Fahrerfahrung durch Teilnahme am Straßenverkehr in Begleitung
  • Vermittlung und Festigung sicherheitsrelevanter Einstellungen und Fahrverhaltensweisen
  • deutliche Reduzierung der Unfallzahlen in der Altersgruppe der Fahranfänger.

 

Ablauf

Optimal ist eine maximal 12 Monate währende Begleitphase, weil so die Wahrscheinlichkeit, viel Fahrpraxis zu sammeln, am größten ist. Deshalb darf die Ausbildung bereits mit 16,5 Jahren begonnen werden.

Für die Antragstellung wird neben den üblichen Unterlagen nur eine “Anlage zum Begleiteten Fahren mit 17” gefordert. Der Bewerber beantragt damit seine Teilnahme an dem Modellversuch und benennt seine Begleiter. Die Begleiter, idealerweise die Erziehungsberechtigten, erklären ihr Einverständnis mit dem Vorhaben ihres Kindes. Die Anzahl möglicher Begleiter ist nicht festgelegt.

Ausbildung und Prüfung unterliegen den gleichen Vorschriften der Fahrschülerausbildungsverordnung wie bei einem 18-jährigen Fahrerlaubnisbewerber; d.h., bei Ersterwerb sind in der Theorie 12 Grund- und 2 klassenspezifische Unterrichte zu besuchen, in der Praxis sind neben den Übungsstunden 12 Sonderfahrten, aufgeteilt in 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Dunkelfahrten, zu absolvieren.

Die praktische Ausbildung erfolgt nach dem bundesweit vorgeschriebenen Curricularen Leitfaden für die praktische Ausbildung Pkw und gliedert sich in die Grundstufe (Einweisung und Bedienung), Aufbaustufe (umweltschonendes vorausschauendes Fahren, Blickschulung), Leistungsstufe (Schwierige Verkehrssituationen, umweltschonendes, vorausschauendes Fahren, Blickschulung/Bremsbereitschaft), Besondere Ausbildungsfahrten (Sonderfahrten, sicheres und umweltschonendes Fahren mit höherer Geschwindigkeit auf Landstraßen, Autobahnen und bei Dunkelheit) sowie die abschließende Reife- und Teststufe (Abschluß der Ausbildung, Prüfungsvorbereitung).

Prüfungsfristen: Die Theorieprüfung kann bereits 3 Monate, die praktische Prüfung bereits 1 Monat vor Erreichen des Mindestaltes, in diesem Fall 17 Jahre, abgelegt werden.

Mit Bestehen der praktischen Prüfung erhält der Bewerber eine Prüfungsbescheinigung, welche er während seiner Fahrten mitzuführen und berechtigten Personen auf Verlangen auszuhändigen hat. Der eigentliche Kartenführerschein ist bereits ausgefertigt, verbleibt aber bei der zuständigen Behörde, wo er mit Erreichen des 18. Lebensjahres abgeholt werden kann. Versäumt es der nunmehr 18-Jährige, ihn rechtzeitig abzuholen, so darf er mit seiner Prüfungsbescheinigung noch maximal 3 Monate ohne Begleitung fahren.

Die oder der 17-Jährige

  • ist verantwortlicher Führer des Kraftfahrzeugs
  • darf nur in Anwesenheit eines benannten Begleiters fahren
  • darf Fahrzeuge der Klassen AM und L auch ohne Begleitung fahren
  • kann für diese Klassen einen Kartenführerschein, z.B. für Fahrten ins benachbarte Ausland, beantragen
  • unterliegt den Vorschriften der Probezeit.

Die begleitende Person

  • ist mindestens 30 Jahre alt
  • hat seit mindestens 5 Jahren eine Fahrerlaubnis der Klasse B
  • ist mit nicht mehr als 1 Punkt in Flensburg (Kraftfahrt-Bundesamt) belastet
  • begleitet nicht, wenn sie 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt
  • steht nicht unter Drogen.

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