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Augen auf beim Autokauf


Das Frühjahr kommt, die Sonne lacht, der Mensch wird rege und die Zahl der Autokäufe nimmt wieder rapide zu. Gut 8000.- Euro gibt der Bundesdeutsche im Durchschnitt für ein Gebrauchtfahrzeug aus. Eine stolze Summe!

Doch nur die wenigsten bereiten sich auf die teuere Investition richtig vor und so wacht manch glücklicher Käufer nach dem Kaufrausch mit einem gehörigen Kater auf. Nachfolgend einige Tipps, um’s leichter zu machen.

Auf die Garantie kommt´s an!
Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie grundsätzlich das Fahrzeug bei einem Autohaus oder einem alteingesessenen freien Händler kaufen. Wichtig hierbei für die Garantie: Der Händler muss Eigentümer des zu verkaufenden Fahrzeugs sein und nicht nur Vermittler.

Haben Sie aber von Privat ein Schnäppchen für höhere Summen gefunden , sollten Sie nicht alleine mit dem ganzen Geld zum Kauftermin reisen. Manch einer fand sich schon mit einer Beule am Kopf und ohne Knete wieder.

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet, …“

Zu allererst sollten Sie in sich gehen und Ihre Ansprüche (Platzbedarf, Leistung, Design, Kilometerleistung etc.) formulieren. Dann sollten Sie die Unterhaltskosten (Steuer, Versicherung, Verbrauch, Kundendienst etc. ) für den betreffenden Fahrzeugtyp kalkulieren.

Haben Sie Ihre Wahl getroffen, informieren Sie sich am einfachsten über das „regionale“ Preisniveau in den Automärkten von Zeitung oder Internet. Haben Sie Ihren „Künftigen“ gefunden, geht´s los mit der Checkliste.

 

  • Ist der Verkäufer auch Eigentümer? Sonst Verkaufsvollmacht!
  • Stimmen die Daten (z.B. Fahrzeug-Identifizierungsnummer, Vorbesitzer usw.) von Fahrzeugbrief bzw. Fahrzeugschein mit den Merkmalen des Fahrzeugs bzw. den Aussagen des Verkäufers überein?
  • Wann ist die nächste Hauptuntersuchung („TÜV“) oder ASU fällig?
  • Überprüfen Sie die Außenhaut des Fahrzeugs kritisch auf Rost, Beulen, Dellen und Kratzer. Stimmen die Spaltmaße von Türen, Motorhaube, Kofferraum?
  • Wie sieht es im Motorraum aus? Flüssigkeitsstände, Ölspritzer, Undichtigkeiten …?
  • Checken Sie Reifen und Felgen (Auswaschungen oder einseitige Abnutzungen im Profil können auf Fahrwerksschäden hinweisen.)
  • Überprüfen Sie die Beleuchtung auf alle Funktionen und suchen Sie die Leuchtengehäuse auf Beschädigungen ab.
  • Tun die Scheibenwischer und –wascher ihren Dienst?
  • Scheiben auf Kratzer, Steinschläge und Risse untersuchen.

 

Probefahrt
Ist die oben angeführte Sichtprüfung erledigt, kommt die Praxis.
Machen Sie eine ausgiebige Probefahrt und achten Sie vor allem auf Startverhalten des Motors, Lenkspiel, Schaltung und Kupplung, Bremsverhalten und Haltekraft der Handbremse, Funktion von Heizungs- und Lüftungsanlage sowie der Instrumente am Armaturenbrett, Ab- und Aufrollbarkeit der Sicherheitsgurte, Zustand und Funktion von Sitzen und Sitzbezügen, Klappergeräusche, allgemeines Fahrverhalten, und so weiter und so fort.

Fazit
Sollte Ihnen jetzt schon beim Lesen der Kopf rauchen, dann gebe ich Ihnen noch einen Tipp zur Vereinfachung. Haben Sie eine/n Freund/in oder Bekannte/n der/die von Autos was versteht, nehmen Sie sie/ihn doch einfach mit zum Autokauf und laden sie/ihn dafür zum Essen ein.

Wie heißt es doch so schön „Liebe geht durch den Wagen“ – oder war es doch Magen?

Georg Krackhardt

Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit

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