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Motorradsaison: Der Motorradfahrer-Check


Durch das traumhafte Frühlingswetter begünstigt, hat die Motorradsaison für die ersten Motorradfahrer bereits vor Wochen begonnen. Die Hauptsaison steht jedoch noch bevor. Zur richtigen Vorbereitung auf´s Motorradfahren gehören aber nicht nur das Putzen der Chromteile oder die technische Überprüfung des Motorrads. Der Frühling beginnt im Kopf, zumindest für die Motorradfahrer, die in der laufenden Saison möglichst sicher unterwegs sein wollen.

Während vor 20 Jahren hauptsächlich junge Leute Motorrad fuhren, sieht es heute ganz anders aus. Den Hauptanteil der aktiven Biker stellt nunmehr die Gruppe der 35- bis 45-Jährigen. Wir (ich gehöre auch zu dieser Gruppe) fühlen uns zwar meist bestens. Aber es kann nicht schaden, wenn sowohl junge als auch ältere Motorradfahrer sicher in die Saison starten.

Neben dieser Altersverschiebung muß man aber noch eine bedauerliche Festellung machen. Laut der deutschen Unfallstatistik machen die Motorradfahrer mehr als 20% der Unfalltoten aus. Zum Vergleich Österreich: rund 13%!

Daher gilt: Der Garant für Ihre eigene Sicherheit sind zunächst Sie selbst! Nachdem die Technik wieder auf Vordermann gebracht ist, sollte auch der Fahrer sich für schöne und sichere Touren vorbereiten. Im Vordergrund steht neben der körperlichen Fitness, die lückenlose Herstellung der Einheit von Mensch und Maschine. Dazu gehört:

Mentale Fitness! Wichtig und leider häufig unterschätzt. Stellen Sie sich vor dem ersten Ausritt schon mal geistig auf die Saison ein. Fahren Sie in Gedanken einfach mal eine Ihnen bekannte Strecke und denken Sie an mögliche Gefahrenpunkte. So bekommen Sie wieder das „feeling“ für`s Risiko. Was Ihr Kopf nicht checkt, kann Ihr Körper nicht verhindern!

In puncto körperlicher Fitness geht es weniger darum, den Winterspeck zu schmelzen, als vielmehr Nacken, Handgelenke und Finger zu stärken. Diese werden beim Motorradfahren überproportional beansprucht. Wem es an Fitness mangelt, wer Muskelkater bekommt, der schafft es nicht, einem plötzlich auftretenden Hindernis auszuweichen.

Werden Sie geschmeidig, führen Sie ein paar Einfahrübungen durch:

Fahren Sie im Schrittempo, trainieren Sie Ihr Gleichgewicht und üben Sie wieder das Zusammenspiel von Gas, Kupplung und Bremse. Fahren Sie eine Strecke im Slalom, schwingen Sie die Maschine aus dem Becken heraus und werden wieder eins mit dem Bike.

Bremsen Sie aus verschiedenen Geschwindigkeiten heraus und erspüren Sie wieder die Druckpunkte. So sind Sie wieder gut gerüstet, um in der laufenden Motorradsaison zum fröhlichen Halali zu blasen.

Vernachlässigt wird meist auch das Thema Ausrüstung. Viele Motorradfahrer geben Tausende von Euro für Motorrad, Versicherung, Steuer und Wartung aus, aber vernachlässigen die eigene körperliche Sicherheit sträflich.

Billighelme, Jeans, Turnschuhe und 08/15-Jacken sind an der Tagesordnung.

 

Motorradsaison-02Stellen Sie sich nur mal vor, Sie stürzen mit 80 km/h, dies entspricht rund 24 Metern in der Sekunde (!), und haben eine Jeans und eine Textil- oder Lederjacke ohne Protektoren an. Wie lange reiben Sie über den Asphalt, bis die Haut und Muskeln abgehobelt und Knochen und Gelenke angeschliffen sind?

Deshalb denken Sie immer daran: Wenn das Motorrad kaputtgeht, können Sie sich ein neues kaufen. Was aber, wenn es Sie erwischt?

Zuletzt sollten Sie noch an die Autofahrer denken. Auch diese müssen sich erst wieder an die Zweiradfahrer gewöhnen. Oft übersehen diese den Motorradfahrer oder schätzen seine Geschwindigkeit falsch ein. Fahren Sie deshalb stets vorausschauend und mit Sicherheitsreserven. Dann haben Sie Ihr Bestes getan, um eine Motorradsaison lang Fahrfreude pur zu geniessen.

Gute Fahrt wünscht Ihnen
Ihr Georg Krackhardt

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